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                                     STOP Westcastor

 
 
27.September 2011: ASW

Landeskonferenz der Anti-Atomkraft-Initiativen-NRW am 8.10. in Jülich:  : Stopp den Atom- und Uranmülltransporten  in NRW!   Atomanlagen stilllegen!

Über dreißig Gruppen, Initiativen, Organisationen und Parteien aus ganz NRW hatten sich am 08.10.2011 in Jülich zusammengefunden, um gemeinsam ihre Aktionen für die nächsten Monate abzusprechen. Eingeladen hatten das Aktionsbündnis STOP Westcastor (ASW), das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). Die Ergebnisse der Konferenz können sich sehen lassen. Zu dem im November erwarteten Castortransport von Frankreich nach Gorleben und den drohenden Transporten von 152 Castoren von Jülich nach Ahaus wird es am 29.10.2011 einen bundesweiten Strecken-Aktionstag geben. Wir haben Aktionen in Jülich und Ahaus beschlossen, weitere Demonstrationen entlang den möglichen Transportstrecken und Regionen NRWs sind in Vorbereitung.    WEITERLESEN

 
Castor Aktionstag am 29.10. in Jülich
  Anlässlich eines bundesweiten Castor Aktionstages protestierten am 29.Oktober 45 AtomkraftgegnerInnen vor dem Jülicher Forschungszentrum (FZJ) gegen die geplanten Castortransporte von Jülich nach Ahaus. Auf der Kundgebung am Haupteingang forderten die TeilnehmrInnen das FZJ, die Bundes- und die Landesregierung auf, von den Plänen, 152 derzeit in Jülich zwischengelagerte und mit hoch verstrahlten Brennelementen befüllte Castoren nach Ahaus zu verlagern, Abstand zu nehmen. STOP Westcastor wies auch darauf hin, dass es im August 2011 zwei meldepflichtige Störfälle im Jülicher AVR Behälterlager ereigneten und über die die Öffentlichkeit von Seiten des FZJ nicht in Kenntnis gesetzt wurde. Im Anschluss an die Kundgebung begaben sich die AtomkraftgegnerInnen zum Gleisanschluss des FZJ und führten dort  eine symbolische Streckenblockade durch. PRESSEBERICHT JN vom 20.10.11

 

  31.Januar 2001: STOP Westcastor (ASW)
  Eindruckvolle Demo in Jülich, etwa 500 DemonstrantInnen fordern "Schluss mit den abenteuerlichen Transportplänen!"
  Am 30. Januar fand in Jülich eine Demonstration gegen die geplante Verschiebung von 152 hoch verstrahlten Castorbehältern in das Zwischenlager Ahaus statt. Etwa 500 DemonstrantInnen bekundeten ihren Unmut sowohl über diese Verschiebungsabsichten als auch gegenüber der  Schwarz- gelben Atompolitik. Während der Kundgebung vor dem Tor des Jülicher Forschungszentrums erklärten die beiden Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer (B90 /GRÜNE) und Andrej Hunko (DIE LINKE) ihre ablehnende Haltung zu den Castortransporten und zur deutschen sowie europäischen Atompolitik. Die Position der Münsterländer Anti Atom Bewegung vertrat Heiner Möller, Udo Bucholz aus Gronau prangerte die Praktiken der dortigen Urananreicherung an und für das ASW sprachen sich Martina Haase und Siegfried Faust gegen die Castorverlagerungspläne aus. Diese Demo hat ein eindrucksvolles Zeichen gegenüber den Verantwortlichen für die Transportpläne gesetzt: Kreuz und quer- geht nicht mehr!
  FOTOS VON DER DEMO (© by ROBERT SCHALLEHN)
   
  16.Januar 1011:STOP Westcastor (ASW)
  Aktionsbündnis STOP Westcastor.de gegründet
  Am 15. Januar 2011 würde in der Jülicher Stadthalle das Aktionsbündnis Westcastor (ASW) gegründet. Den 52 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gründungsveranstaltung wurden vom Versammlungsleiter Siegfried Faust (DIE LINKE Jülich) und dem GRÜNEN Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer Vorhaben und Ziele dieses Anti- AKW - Bündnisses vorgestellt. Zuvor erläuterte Paul Nelles (LINKE Jülich) die rechtliche Situation eines solchen Aktionsbündnisses. Nach umfangreichen Diskussionen wurden ein Vier- Punkte Programm verabschiedet. Als  Schwerpunkt und erste Herausforderung stellt sich für das Bündnis die Organisation und Durchführung der Anti- Castor- Demo am 30.1. um 14:00 Uhr am Jülicher Forschungszentrum dar. Gleichzeitig wurde ein Sprechergremium gewählt, dem Martina Haase (LiKoS / Aachen), Hanni Popiel (Kassiererin /LINKE Jülich), ein Vertreter der  Anti- Atom- Projektgruppe der FH Aachen sowie Rene Becker (GRÜNE /KV Düren) und Siegfried Faust (StV. LINKE Jülich) angehören.   (Foto: F.J. Moersch)
 
  
    Vier- Punkte- Programm von STOP Westcastor.de:
  1. Keine neuen unsinnigen Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus oder sonst wohin!
  2. vollständige Dekontaminierung des Reaktorgeländes in Jülich und um­fassende Aufklärung früherer Störfälle!
  3. Verbindliche Durchführung einer langfristigen Kinderkrebsstudie für alle jetzigen und ehemaligen NRW-Atomstandorte!
  4. Für die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen und für eine demokratische, ökologische und soziale Energieversorgung
   
  Aufruf zur Gründung des Aktionsbündnisses STOP Westcastor (ASW):
 

Jahrzehntelang wurden in der Kernforschungsanlage in Jülich Reaktoren betrieben.

Der Kugelhaufenreaktor (AVR), der uns nach wie vor mit seinen unrühmlichen Hinterlassenschaften beschäftigt, lief bis 1988.

Nachweislich erreichte dieser Reaktor im Betrieb immer wieder viel zu hohe Temperaturen. Im  Jahr 1978 kam es zu einem Störfall, bei dem Jülich nur knapp einer Katastrophe entging. Durch eine undichte Kühlleitung und eine daraus resultierende Kette von Havarien gelangten unter anderem etwa 300 Liter mit Strontium verstrahltes Wasser durch eine Betonfuge ins Erdreich unter dem Reaktorbehälter!                                                                                                                             

Die hochgradig verstrahlten Abfälle des AVR (es handelt sich um ca. 300.000 Brennelementekugeln, die unter anderem solche gefährlichen Stoffe wie Uran, Plutonium, Cäsium und Strontium enthalten) werden bislang in 152 Castorbehältern in einer Halle auf dem Gelände des Jülicher Forschungszentrums gelagert. Diesem  Zwischenlager wurde 1993 im Rahmen des  Genehmigungsverfahrens nach Atomgesetz und nach damaligem Standard die Erfüllung der erforderlichen Sicherheitsanforderungen bescheinigt. Die Genehmigung von 1993 läuft 2013 aus und heute ist der Stand von Wissenschaft und Technik ein anderer.

Die Verantwortlichen des Jülicher Forschungszentrums möchten diese gefährlichen Altlasten ins münsterländische Ahaus transportieren. – in eine andere Leichtbauhalle, die auch nicht mehr den aktuellsten Sicherheitsanforderungen entspricht. Statt den Atommüll kreuz und quer durch NRW zu transportieren, fordern wir, dass hier vor Ort die erforderlichen Maßnahmen getroffen werden und die 152 Castoren bis zum Nachweis einer absolut sicheren Lagerung in Jülich verbleiben!

 

Genug gestrahlt: Schluss jetzt !

Atommüll strahlt für Jahrhunderte, Uran 235 z.B. für Millionen Jahre, bis es wieder einen stabilen Zustand erreicht. Die HWZ beträgt 703,8 Millionen Jahre, das heißt bis dahin ist die Hälfte zerfallen, die nächste Hälfte zerfällt in weiteren 703,8 Millionen Jahre, etc. Bis es also einen stabilen Zustand erreicht, dauert es unendlich lange. Weltweit ist bisher kein Gramm sicher gelagert, jetzt sollen mindestens 5000 Tonnen radioaktive Abfälle durch die Laufzeitverlängerung  hinzu kommen.  Wilde und geheim gehaltene Transporte hin- und her vergrößern die Gefahr von Transportunfällen, lösen aber das Lagerproblem nicht. Eine angebliche Entsorgung wird nur vorgetäuscht. Spätestens seit der Katastrophe von Tschernobyl will die große Mehrheit der Bevölkerung den schnellstmöglichen Atomausstieg.  Gründe gegen die Atomkraft gibt es genug.

Wir warten nicht, bis die Atommeiler in 10 oder 50 Jahren vielleicht abgeschaltet werden.

 

Gründungstreffen:  Aktionsbündnis  STOP WESTCASTOR.de :  Sa,15.1. 11:00 in der  Stadthalle JÜLICH

 

Demonstration in Jülich am So, den 30.1. 14:00 Rurtalbahnhof „Forschungszentrum“   
Abschlußkundgebung: 15:00 vor dem FZJ-Haupttor


- Keine neuen unsinnigen Atommülltransporte nach Ahaus oder sonstwohin!
- Kein Ausbau der Urananreicherungsanlage Gronau !
- Kein Ausbau der Atommüll-Konditionierungsanlage in Duisburg !
- vollständige Dekontaminierung des Reaktorgeländes in Jülich und um­fassende Aufklärung früherer Störfälle!
- Stilllegung des Nuklearbereiches der Fa. Siempelkamp in Krefeld
- Verbindliche Durchführung einer langfristigen Kinderkrebsstudie für alle jetzigen und ehemaligen NRW-Atomstandorte!
-  Für die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen und für eine demokratische, ökologische und soziale Energieversorgung.

 
 

  Kontakt:

  stop@westcastor.de

  Tel: 0157-750 755 98
  oder 0241-47584458
 

 Konteninhaber: Westcastor
 Konto: 1200 520 490
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