STOP Westcastor
 Breites Medienecho zum Jülicher Atommülldebakel
Die neusten Erkenntnisse zum verantwortungslosem Umgang mit den hoch verstrahlten Hinterlassenschaften der Jülicher Atomforschung haben Ende Mai 2015 ein breites Medienecho gefunden. Hier einige Auszüge:
* >> WDR Aachen, Lokalzeit vom 22.5.15: Wohin mit dem "Atom-Erbe"?
* >>  WDR 1 zur Verlagerung des AVR Behälters
* >> Forschungszentrum will Dialog mit den BürgerInnen
* >> Münsterland Zeitung: Jülich Castoren / Atommüllfrage bleibt ungelöst
* >> Supersonntag (Jülich):TÜV-Bericht wirft zahlreiche Fragen auf
* >> WDR: Wohin mit den radioaktiven Kugeln?
 
Oliver Krischer (MdB) Bündnis 90 / GRÜNE
  Kommentar zur Verlagerung des hochverstrahlten AVR Reaktorbehälters

(DN, 23.5.15) In Jülich auf dem Gelände des Forschungszentrums konnte man heute den Irrsinn der Atomkraft wieder live erleben: In einer weltweit einmaligen Aktion wurde der über 2000 Tonnen schwere und 26 Meter hohe Reaktorbehälter des AVR Jülich als Ganzes einige hundert Meter weit in ein Zwischenlager transportiert. Der AVR Versuchsreaktor ist zwar schon seit über 25 Jahren stillgelegt, kann aber nicht zerlegt werden, weil er extrem stark verstrahlt ist. Deshalb lässt man ihn jetzt für Jahrzehnte (oder mehr) in einer einfach Halle liegen. Unsere Enkel sollten dann sehen - so der Plan der Verantwortlichen - was sie mit dieser Hinterlassenschaft der Atomindustrie machen...  >>Mehr (fb)


 

Anti AKW Aachen
 Defekte in den Reaktordruckbehältern von Doel 3 und Tihange 2
Report von "The Greens - European Free Alliance zu belgischen AKW´s
Im Sommer 2012 wurden in den Reaktordruckbehältern (RDB) der beiden belgischen Kernkraftwerke (KKW) Doel3 und Tihange2 Defekte in einer bis dahin unbekannt hohenAnzahl gefunden. Der Betrieb der beiden Reaktoren wurde daraufhin vorübergehend gestoppt. Die Defekte besitzen eine durchschnittliche Größe von 1,0cm und eine maximale Größe von 2,4cm. Im Reaktordruckbehälter von Doel3 wurden über 8.000 und in dem von Tihange 2 mehr als 2.000 Defekte identifiziert.
Die belgische Atomaufsicht FANC forderte eine Untersuchung durch den Betreiber. Diese Untersuchung wurde von der FANC bewertet und endet mit ihrem Abschlussbericht.
Die FANC genehmigte im Mai 2013 die Wiederaufnahme des Betriebes der beiden Reaktoren. Der Reaktordruckbehälter ist das zentrale Bauteil eines Reaktors. Direkt in ihm befinden sich die Brennstäbe und dort erfolgt die Kernspaltung. Der RDB wird aus einzelnen Stahlringen gefertigt, die aneinander geschweißt werden. Der RDB ist großen Belastungen ausgesetzt. Im Betrieb besitzt der Behälter eine Temperatur von rd. 300°C und einen Druck von rd.160bar. Das Starten und Abfahren aber auch Reaktorschnellabschaltungen stellen eine besondere Belastung für den RDB dar. Während des Betriebes ist die Druckbehälterwand dem durch die Kernspaltung hervorgerufen ...
>>Mehr
>> Petition An die Belgische Atomaufsichtsbehörde: Widersprechen Sie dem Antrag auf Neustart der Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3
 >>Demonstratie tegen kerncentrale te Tihange: Am 14. Juni 2015 am Dreiländereck Aachen       

 

Anti Atom Initiativen
 Hat das Forschungszentrum  schon wieder „fahrlässig“ gearbeitet?
Wirtschaftsminister Duin berichtet zu Jülicher Atommüll
AtomkraftgegnerInnen fordern neues Zwischenlager in Jülich

In der gestrigen Sitzung der Atommüllkommission hat der  Verantwortliche der NRW Atomaufsicht Garrelt Duin die Ergebnisse des längst überfälligen TÜV- Gutachtens vorgestellt. Der TÜV hatte für Duin das sogenannte. Detailkonzept des Forschungszentrums Jülich (FZJ) vom 31.Oktober 2014 einer Plausibilitätsprüfung unterzogen. Das Detailkonzept beinhaltet die drei „Entsorgungs“-Varianten „Neues Zwischenlager, Transport nach Ahaus oder Transport in die USA“. Das Ergebnis des Berichts ist aus Sicht des Bündnisses gegen Castorexporte beschämend:

1. Der TÜV kann der Argumentation des FZJ laut Duin nicht folgen.
2. Die Angaben des FZJ, besonders die Zeitangaben, sind demnach unseriös.
3. Das FZJ muss nun erneut seine Pläne überarbeiten!

Marita Boslar vom Aktionsbündnis Stop Westcastor aus Jülich ist empört: „Das ist bereits das xte Mal, dass das Forschungszentrum fahrlässig arbeitet. Bereits im Winter musste das FZJ sein Konzeptpapier überarbeiten – und insgesamt kommt es seit 1989 nicht voran!“ >>Mehr

weitere PM: >>Wohin mit dem Jülicher Atommüll

 

Anti Atom Plenum Köln
 Was steckt hinter dem Transport des AVR-Reaktorbehälters?
Am 23. Mai soll der 2000 t schwere Jülicher AVR-Reaktorbehälter mit sieben Kränen in die Horizontale gelegt und anschließend mit einem Vielachsenfahrzeug in ein Zwischenlager auf dem FZJ-Gelände transportiert werden – eine weltweit bisher einmalige Aktion. Dazu hier einige Hintergrundinformationen aus kritischer Perspektive. Zustand des Reaktorbehälters:
Der Jülicher Kugelhaufenreaktor AVR ist faktisch havariert und der Reaktorbehälter enthält daher um den Faktor 100.000 bis 1 Mio mehr radioaktives Cäsium und Strontium als normale Reaktorbehälter, außerdem extrem große Mengen an langlebigem Kohlenstoff-14 (5730 Jahre Halbwertszeit). Zerlegen lässt er sich daher mit heutigen Methoden nicht und in das Endlager
Schacht Konrad für mittelaktive Abfälle kann er - anders als andere Reaktorbehälter - nie hinein. Durch einen Störfall 1978 sind außerdem Boden und Grundwasser unter dem Reaktor mit hochgefährlichem Strontium verseucht.
>>Mehr

 

STOP Tihange
 Demo zur endgültigen Schließung von Tihange und Doel (Belgiern

Demonstratie tegen kerncentrale te Tihange: Am 14. Juni 2015 am Dreiländereck Aachen

Dritte Demo auf dem Dreiländereck
Anti-AKW-Gruppen aus der Euregio rufen zum dritten Mal zu einer Aktion auf dem Dreiländereck auf. Gemeinsam fordern sie die sofortige und endgültige Stilllegung des defekten Atommeilers Tihange 2. Unsere Meinung zeigen wir durch unsere Demonstration durch drei Länder.
Die Kommunen der Region wurden angeschrieben und gefragt, welche Vorsorge sie für den Fall eines Super-GAUs in Tihange getroffen haben.
>>Mehr


 

Elektrizitätswerke (EWS) Schönau
 Aktion  gegen  Subventionszahlungen der britischen Regierung
Der Energiekonzern Electricité de France (EdF) beabsichtigt, in >>Hinkley Point (Englamd) eines der größten Atomkraftwerke der Welt bauen. Um das Projekt finanzieren zu können, sind massive Subventionen durch die britische Regierung erforderlich, die klar gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Die vorhergehende EU-Kommission hat in ihrer vorletzten Sitzung diese Atombeihilfen genehmigt.
Diese skandalöse Entscheidung öffnet dem Bau weiterer neuer Atomkraftwerke in der EU Tür und Tor. Die  Regierung der Republik will beim Europäischen Gerichtshof dagegen klagen, >>die EWS haben direkt bei der EU-Kommission Beschwerde eingelegt.
Doch nur wenn der Druck der Bürgerinnen und Bürger höher wird als der Einfluss der Atomlobby, kann die neu ernannte EU-Kommission dazu beweget werden, die Fehlentscheidung zurückzunehmen. Der Beschwerdeweg steht jeder EU-Bürgerin und jedem EU-Bürger offen und ist ohne Kostenfolgen. Schließen Sie sich der beschwerde der EWS an – oder formulieren Sie eine eigene Beschwerde –  und fordern Sie: Kein Geld für Atom – Stoppt Brüssel!
>>Mehr: https://www.ews-schoenau.de/kampagne.html

 
Bündnis gegen Castorexporte

 Duin will nicht über Jülicher Castoren reden

Anti-Atom-Initiativen kritisieren Gesprächsabsage des Wirtschaftsministeriums

Jülich/Düsseldorf. Atomkraftgegner sind überrascht und enttäuscht über die Zurückweisung eines Gesprächswunsches durch NRW Wirtschaftsminister Garrelt Duin. Die im Bündnis gegen Castorexporte zusammengeschlossenen bundesweit agierenden und nordrhein-westfälischen Anti-Atom- und Umweltschutzinitativen wollten mit demMinister den Verbleib des Jülicher Atommülls erörtern. Seit nahezu zwei Jahren ist das Forschungszentrum Jülich (FZJ) vom Wirtschaftsministerium aufgefordert, für die dortlagernden Castor-Behälter eine sichere Lösung zu finden – bislang ohne greifbares Ergebnis. Die Absage begründet der Wirtschaftsminister damit, dass die Verantwortung beim FZJ liege...  >> WEITERLESEN        (mb)


 

Bündnis 90 / GRÜNE NRW
 Neue Studie: Atommüll kann in Jülich bleiben
Das Freiburger Öko Institut hat in einer Studie festgestellt, dass die 152 Jülicher Castoren mit dem AVR Atommüll  am Standort Jülich sicher gelagert werden können! Dem Forschungszentrum (FZJ) wird geraten, sein Know How zu nutzen, um eine Realisierung einer langfristigen Zwischenlagerung auf dem Gelände des FZJ zu nutzen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bundestagsfraktion, Oliver Krischer (Düren), hält das Vorhaben von  Bundesregierung und FZJ, diesen Atommüll nach South Carolina abschieben zu wollen, für unsachgemäß.   (SF)

 

STOP Westcastor
Tihange und Doel: Die endlose Geschichte der belgischen Atommeiler...
Der Betreiber der belgischen Atomkraftwerke Tihange  und Doel  Electrabel musste zugeben, dass die beiden Pannenreaktoren Tihange II (3149 Risse) und Doel 3 (13047 Risse!) mit mehreren tausend Rissen in den Druckbehältern weit mehr aufweisen, als bisher von den Verantwortlichen zugegeben. Diese Risse sollen nach Angaben der belgischen Atomaufsicht (FANC) bis zu 9 Zentimeter groß sein!
Zwar sind beide Reaktoren derzeit abgeschaltet, trotzdem geht von belgischen Atommeilern eine immense Gefahr für Menschen und Umwelt in Belgien, den Niederlanden und der Bundesrepublik aus. Interessant ist vor allem auch die Einschätzung der FANC, dass die Rissbildung auch durch die Strahlung beeinflusst worden sein könnte...!
Damit sollten grundsätzlich alle Atomanlagen weltweit auch diese Gefahr  berücksichtigen.
STOP Westcastor und Anti Atom Aachen können angesichts der neuen Erkenntnisse ihre Forderung nach sofortiger Abschaltung aller belgischen Atomkraftwerke nur bekräftigen!

 

STOP Westcastor
 Redebeitrag von Marita Boslar (Jülich) am 21.Dezember 2014 in Ahaus
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,wir stehen hier in Ahaus am Atommülllager, weil wir gegen überflüssige und unnötige Castortransporte sind. Seit Jahren kämpfen und streiten wir gegen diese Transporte. Vor vier Jahren stand hier Siegfried Faust aus Jülich und hielt hier eine Rede. Sie legte den Grundstein für die spätere enge Zusammenarbeit mit den Münsterländern. Im Dezember 2010 wurde das Aktionsbündnis Westcastor gegründetDies hat dazu geführt, dass die damals topaktuellen Transportpläne für die Jülicher Castoren nach Ahaus verhindert werden konnten!
Jetzt stehe ich hier – komme auch aus Jülich.
Im Frühjahr hat sich ein neues Bündnis gegen Castortransporte gegründet. Und wieder kämpfen wir gemeinsam – gegen diese Transporte!Wir sagen, weder nach Savannah River Site zum Atomwaffen-Militärkomplex in die USA – noch nach Ahaus! Auch in den USA gibt es keine Technik für die sogenannte Wiederaufbereitung – noch ein sichereres Endlager...                                         >> WEITERLESEN

 

srs-watch- South Carolina (USA)
 SRS watch zur Absichtserklärung zum Atommüllexport in die USA
Die AktivistInnen von SRS watch in den USA übermittelten uns den Text der zwischen den US- und den deutschen  Ministerien vereinbarten englischsprachige Absichtserklärung zum Atommüllexport in die USA. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Folgendes angestrebt wird:
- bis Anfang 2015 eine endgültige Vereinbarung abzuschließen
- den Atommüll in der Anlage H-Canyon wiederaufzuarbeiten. Dabei soll der Graphit abgetrennt und der Brennstoff aufgearbeitet werden. Dabei sollen neuartige Technologien entwickelt werden (Bearbeitung in einer Flüssigsalzschmelze).
- Die Technologieentwickung, Durchführung der Aufarbeitung sowie Konditionierung und Endlagerung sollen von Deutschland bezahlt werden.

Wiederaufarbeitung ist in Deutschland für AKW-Abfälle wegen der großen Umweltgefahren seit 2005 verboten. Deshalb versuchen die Akteure seit 2012, das Versuchs-AKW AVR in einen Forschungsreaktor umzudeklarieren, obwohl es damit nichts zu tun hat. Die geplante Entwicklung einer Wiederaufarbeitung für die Kugeln stellt außerdem keineswegs nur einen Beitrag  zur Entsorgung dar, sondern einen vielseitig verwendbare Weiterentwicklung von hochproblematischer Atomtechnik.  Hier die o.g. >>Absichtserklärung in englisch


 

 Experten bestätigen: Der AVR in Jülich war nie unter Kontrolle!
Eine vierköpfige Expertengruppe, die sich in einem Störfallbericht mit dem Betrieb des Jülicher Kugelhaufenreaktors AVR beschäftigte, hat jetzt schwarz auf weiß bestätigt, das- wie von den Anti Atom Initiativen bereits seit langem öffentlich dargestellt- der AVR zu keiner Zeit einer verlässlichen Kontrolle durch die Betreiber unterlag. Über 14 Jahre wurde die Temperaturen im Reaktorinneren nicht gemessen, dagegen wurden nach Angeben des ZVA, der in seinen Ausgaben vom 25.4. sogar von einem "Blindflug" spricht, über die gesamte Laufzeit des AVR und darüber hinaus bei offenbar unzureichender Aufsicht Vertuschungen  und sogar Manipulationen betrieben. Die Kommission bestätigt auch, dass - wie von STOP Westcastor immer wieder vorgetragen- Jülich bei dem Störfall von 1978 nur knapp einer Katastrophe entgangen ist!
 >> Homepage des.fz-juelich. zum Bericht der Expertengruppe
 
 
 

Kontakt STOP Westcastor:

 

 >> ATOMMÜLLREPORT

 

Konteninhaber: Westcastor
IBAN:
DE39 3955 0110 1200 5204 90
SWIFT-BIC
SDUEDE33XXX
 

 

Termin: Demo gegen TTIP am 6.6.2015 in Eupen (B)   Mehr

 

Online- Unterschriftenaktion gegen die Atommülltransport- pläne in die USA:

 

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 Westcastor bei  facebook
 
 
Führungen im Hambacher Forst
mit dem Waldpädagogen M.Zobel

 


Video Ahaus (Anti Atom) 21.12.14

 
Anti- AKW- Links:
 www.antiatombonn.de
 www.strahlenzug.de (MG)
 www.sofa-ms.de
 www.urantransport.de
 Friedlich gegen Atomkraft
 Ökologische  Plattform
 kein-castor-nach-ahaus.
 AachenerAntiAtomBündnis
 www.bi-ahaus.de
 BI Umweltschutz Hamm
 www.oliver-krischer.eu
 Bi.Lüchow-Dannenberg.de
 www.reaktorpleite.de
 

 Video von 9.3.14 in in Brüssel

 

 

Video vom 8.3.14 in Jülich

 

 

 

 

 
 

 

 

 

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