Bündnis gegen Castor-Transporte
 Pressemitteilung zu Plänen, den AVR- Atommüll in die USA exportieren zu wollen
US-Dokumente belegen: Forschungszentrum Jülich und Bundesforschungsministerium führen Öffentlichkeit beim geplanten Atommüll-Export in die USA seit Jahren in die Irre – Nichtweiterverbreitung ist nur vorgeschobenes Argument.
Die Begründung für den beabsichtigten Export von 152 Castor-Behältern mit hochradioaktivem Atommüll aus dem stillgelegten Atomkraftwerk in Jülich (AVR) in die USA beruht auf vorgeschobenen Argumenten. Das belegt ein jetzt öffentlich gewordenes Dokument der nationalen Atomsicherheitsbehörde der USA (National Nuclear Security Administration, NNSA)    >>Mehr

 Anti Atom Euskirchen
 Anzeige erstattet : Forschungszentrum Jülich gerät unter Druck
Der Whistleblower >>Rainer Moormann, der 37 Jahre im Jülicher Forschungszentrum - unter anderem im Zuständigkeitsbereich für Sicherheitsfragen am AVR Versuchsreaktor- tätig war, hat am 22.6.2015 Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Aachen wegen fahrlässiger Herbeiführung eines ungenehmigten Zustands bei der Aufbewahrung von Kernbrennstoffen gestellt (AZ: 605 UJs 174/15) ...   >>Mehr

 Jülicher Akteure von STOP Westcastor in der ZDF- Dokumentation "planet e"
Am  28. Juni zeigte das ZDF im Rahmen der Sendereihe "planet e" unter dem Titel „Milliardengrab Atomkraft“ eine Dokumentation, die der Frage "Wohin mit dem Atommüll?" nachgeht. Auch in Jülich waren sie auf Spurensuche:
Akteure des Jülicher Aktionsbündnisses und Peter Dickel von der atomkraftkritischen Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad stellen sich der Frage: Wohin mit den 152 Castoren, die auf ihren Transport warten. Aber wohin, das weiß momentan niemand. Ein ehemaliger Versuchsreaktor lagert derzeit in einem Zwischenlager auf dem Gelände des Forschungszentrums. Der Reaktor hat einst Strom ins Netz für 100 Millionen gespeist. Derzeit schätzen Fachleute die Kosten für die Entsorgung des Versuchsreaktors AVR und der Brennelemente auf 1,5 Milliarden Euro. „Von billigem Atomstrom kann da nicht die Rede sein“, bekräftigt Marita Boslar von STOP Westcastor...   >> Milliardengrab Atomkraft - ZDF.de

 

 greenpeace: Atommülltransport aus Jülich verstößt gegen EU- Recht!
Auf seiner aktuellen Homepage thematisiert >> greenpeace das ganze Dilemma um den Jülicher AVR- Atommüll. Der jetzige Zustand wird darin als illegal und verantwortungslos gebrandmarkt.
Aufbauend auf ein >> Rechtsgutachten zum Atomtransport aus Jülich in die USA (PDF/124,61 KB) hat greenpeace am 10.Juni 2015  >> Be- schwerde gegen den Castortransport aus Jülich  ( PDF/135,8 KB) ) bei der Europäischen Union eingelegt!
 >> Mehr

 

 350 Demonstrantinnen forderten am Dreiländereck: STOPP TIHANGE!
Dem Aufruf des Aachener Anti Atom Bündnisses, gegen ein mögliches Wideranfahren des belgischen Pannenreaktors Tihange II zu protestieren, sind am 14.Juni 2015 etwa 300 Atomkraftgegnerinnen aus Belgien, den Niederlanden und der Bundesrepublik gefolgt. Bei bestem Sommerwetter demonstrierten die Teilnahmerinnen am Aachener Dreiländereck ihren entschlossenen Widerstand gegen den Weiterbetrieb der belgischen Atomanlagen Tihange und Doel. Unter anderem wurde darüber berichtet, dass die deutschen Kommunen der Region angeschrieben und gefragt wurden, welche Vorsorge sie für den Fall eines Super-GAUs in Tihange getroffen haben. Besondere Begeisterung löste am Ende der Veranstaltung die Bekanntgabe, dass inzwischen 40.000 Menschen mit ihrer Unterschrift die endgültige Stilllegung von Tihange II einfordern, aus     >> Mehr
Demonstratie tegen Tihange; hield FANC grootte van scheurtjes achter?
In Vaals bij het drielandenpunt demonstreerden zondag veel mensen tegen de “Rissereaktoren”, de scheurtjesreactoren in België en speciaal de mogelijke heropstart van de Tihange-reactor. De demonstranten uit België, Duitsland en Nederland eisen onmiddellijke definitieve sluiting.
Inmiddels is duidelijk geworden dat de Belgische nucleaire autoriteit (FANC) twee jaar lang de grootte van de scheurtjes bagatelliseerde...  >> Meer

 "Keine Lösung für die Atomkugeln"- Bericht des WDR vom 31.5.15
Der WDR hat sich in seiner TV- Sendung "Westpol" am 31.Mai 2015 mit dem Atommüllproblem des Jülicher AVR- Versuchsreaktors beschäftigt. Unter dem Titel: >>"Keine Lösung für Atomkugeln" wies der WDR auf das ganze Dilemma rund um die 152 Jülicher Westcastoren mit ihren fast 300.000 Brennelementen hin.

STOP Westcastor
 Weiteres Medienecho zum Jülicher Atommülldebakel:
Die neusten Erkenntnisse zum verantwortungslosem Umgang mit den hoch verstrahlten Hinterlassenschaften der Jülicher Atomforschung haben Ende Mai 2015 ein breites Medienecho gefunden. Hier einige Auszüge:
* >> WDR Aachen: Lokalzeit  22.5.15: Wohin mit dem "Atom-Erbe"?
* >> WDR Aachen: Lokalzeit  23.5.15: Transport des Versuchsreaktorbehälters
* >> ARD Tageschau 23.5.15: Jülich-Reaktor
* >> WDR Aachen, Lokalzeit  26.5.15: Reaktorbehälter im Zwischenlager - und jetzt?
* >> Jülicher Nachrichten: Das Forschungszentrum geht auf seine Nachbarn zu  >>Kommentar
* >> Münsterland Zeitung: Jülich Castoren / Atommüllfrage bleibt ungelöst
* >> Supersonntag (Jülich):TÜV-Bericht wirft zahlreiche Fragen auf
* >> WDR: Wohin mit den radioaktiven Kugeln?

 

Anti Atom Plenum Köln
  Zur Verlagerung des hoch verstrahlten AVR Reaktorbehälters
 
(Köln, 25.5.2015) Am Samstag, dem 23.5.2015, wurde der Transport des AVR Reaktorbehälters in das dafür errichtete Zwischenlager auf dem Jülicher Forschungszentrums (FZJ) beendet. Wir betrachten die dafür an den Tag gelegten Informationspraktiken der Verantwortlichen gegenüber der Bevölkerung als absolut unzureichend!
Jetzt steht noch die Untersuchung des Bodens unter dem ehemaligen Standort des Reaktiors aus, was erneut mit erheblichen Risiken verbunden sein wird. Danach soll der kontaminierte Boden "ausgekoffert" und entsorgt werden. Auch die stetige Methangasbildung bleibt eine zu beachtende Gefahrenquelle.
Das Anti Atom Plenum Köln fordert erneut Transparenz aller Aktivitäten rund um den AVR Reaktor sowie eine Beendigung der "Vertuschungspolitik" von AVR Betreibergesellschaft und FZJ.

Picture: O. Krischer


 
Oliver Krischer (MdB) Bündnis 90 / GRÜNE
  Kommentar zur Verlagerung des hoch verstrahlten AVR Reaktorbehälters

(DN, 23.5.15) In Jülich auf dem Gelände des Forschungszentrums konnte man heute den Irrsinn der Atomkraft wieder live erleben: In einer weltweit einmaligen Aktion wurde der über 2000 Tonnen schwere und 26 Meter hohe Reaktorbehälter des AVR Jülich als Ganzes einige hundert Meter weit in ein Zwischenlager transportiert. Der AVR Versuchsreaktor ist zwar schon seit über 25 Jahren stillgelegt, kann aber nicht zerlegt werden, weil er extrem stark verstrahlt ist. Deshalb lässt man ihn jetzt für Jahrzehnte (oder mehr) in einer einfach Halle liegen. Unsere Enkel sollten dann sehen - so der Plan der Verantwortlichen-was sie mit dieser Hinterlassenschaft der Atomindustrie machen... 

>>Mehr ( fb / Bild: O.Krischer)

 

Anti AKW Aachen
 Defekte in den Reaktordruckbehältern von Doel 3 und Tihange 2
Report von "The Greens - European Free Alliance zu belgischen AKW´s
Im Sommer 2012 wurden in den Reaktordruckbehältern (RDB) der beiden belgischen Kernkraftwerke (KKW) Doel3 und Tihange2 Defekte in einer bis dahin unbekannt hohenAnzahl gefunden. Der Betrieb der beiden Reaktoren wurde daraufhin vorübergehend gestoppt. Die Defekte besitzen eine durchschnittliche Größe von 1,0cm und eine maximale Größe von 2,4cm. Im Reaktordruckbehälter von Doel3 wurden über 8.000 und in dem von Tihange 2 mehr als 2.000 Defekte identifiziert.
Die belgische Atomaufsicht FANC forderte eine Untersuchung durch den Betreiber. Diese Untersuchung wurde von der FANC bewertet und endet mit ihrem Abschlussbericht.
Die FANC genehmigte im Mai 2013 die Wiederaufnahme des Betriebes der beiden Reaktoren. Der Reaktordruckbehälter ist das zentrale Bauteil eines Reaktors. Direkt in ihm befinden sich die Brennstäbe und dort erfolgt die Kernspaltung. Der RDB wird aus einzelnen Stahlringen gefertigt, die aneinander geschweißt werden. Der RDB ist großen Belastungen ausgesetzt. Im Betrieb besitzt der Behälter eine Temperatur von rd. 300°C und einen Druck von rd.160bar. Das Starten und Abfahren aber auch Reaktorschnellabschaltungen stellen eine besondere Belastung für den RDB dar. Während des Betriebes ist die Druckbehälterwand dem durch die Kernspaltung hervorgerufen ...
>>Mehr
>> Petition An die Belgische Atomaufsichtsbehörde: Widersprechen Sie dem Antrag auf Neustart der Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3

 

Anti Atom Plenum Köln
 Was steckt hinter dem Transport des AVR-Reaktorbehälters?
Am 23. Mai soll der 2000 t schwere Jülicher AVR-Reaktorbehälter mit sieben Kränen in die Horizontale gelegt und anschließend mit einem Vielachsenfahrzeug in ein Zwischenlager auf dem FZJ-Gelände transportiert werden – eine weltweit bisher einmalige Aktion. Dazu hier einige Hintergrundinformationen aus kritischer Perspektive. Zustand des Reaktorbehälters:
Der Jülicher Kugelhaufenreaktor AVR ist faktisch havariert und der Reaktorbehälter enthält daher um den Faktor 100.000 bis 1 Mio mehr radioaktives Cäsium und Strontium als normale Reaktorbehälter, außerdem extrem große Mengen an langlebigem Kohlenstoff-14 (5730 Jahre Halbwertszeit). Zerlegen lässt er sich daher mit heutigen Methoden nicht und in das Endlager
Schacht Konrad für mittelaktive Abfälle kann er - anders als andere Reaktorbehälter - nie hinein. Durch einen Störfall 1978 sind außerdem Boden und Grundwasser unter dem Reaktor mit hochgefährlichem Strontium verseucht.
>>Mehr

 

Bündnis 90 / GRÜNE NRW
 Neue Studie: Atommüll kann in Jülich bleiben
Das Freiburger Öko Institut hat in einer Studie festgestellt, dass die 152 Jülicher Castoren mit dem AVR Atommüll  am Standort Jülich sicher gelagert werden können! Dem Forschungszentrum (FZJ) wird geraten, sein Know How zu nutzen, um eine Realisierung einer langfristigen Zwischenlagerung auf dem Gelände des FZJ zu nutzen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bundestagsfraktion, Oliver Krischer (Düren), hält das Vorhaben von  Bundesregierung und FZJ, diesen Atommüll nach South Carolina abschieben zu wollen, für unsachgemäß.   (SF)

 

STOP Westcastor
Tihange und Doel: Die endlose Geschichte der belgischen Atommeiler...
Der Betreiber der belgischen Atomkraftwerke Tihange  und Doel  Electrabel musste zugeben, dass die beiden Pannenreaktoren Tihange II (3149 Risse) und Doel 3 (13047 Risse!) mit mehreren tausend Rissen in den Druckbehältern weit mehr aufweisen, als bisher von den Verantwortlichen zugegeben. Diese Risse sollen nach Angaben der belgischen Atomaufsicht (FANC) bis zu 9 Zentimeter groß sein!

 

srs-watch- South Carolina (USA)
 SRS watch zur Absichtserklärung zum Atommüllexport in die USA
Die AktivistInnen von SRS watch in den USA übermittelten uns den Text der zwischen den US- und den deutschen  Ministerien vereinbarten englischsprachige Absichtserklärung zum Atommüllexport in die USA. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Folgendes angestrebt wird:
- bis Anfang 2015 eine endgültige Vereinbarung abzuschließen
- den Atommüll in der Anlage H-Canyon wiederaufzuarbeiten. Dabei soll der Graphit abgetrennt und der Brennstoff aufgearbeitet werden. Dabei sollen neuartige Technologien entwickelt werden (Bearbeitung in einer Flüssigsalzschmelze).
- Die Technologieentwickung, Durchführung der Aufarbeitung sowie Konditionierung und Endlagerung sollen von Deutschland bezahlt werden.

Wiederaufarbeitung ist in Deutschland für AKW-Abfälle wegen der großen Umweltgefahren seit 2005 verboten. Deshalb versuchen die Akteure seit 2012, das Versuchs-AKW AVR in einen Forschungsreaktor umzudeklarieren, obwohl es damit nichts zu tun hat. Die geplante Entwicklung einer Wiederaufarbeitung für die Kugeln stellt außerdem keineswegs nur einen Beitrag  zur Entsorgung dar, sondern einen vielseitig verwendbare Weiterentwicklung von hochproblematischer Atomtechnik.  Hier die o.g. >>Absichtserklärung in englisch


 

 Experten bestätigen: Der AVR in Jülich war nie unter Kontrolle!
Eine vierköpfige Expertengruppe, die sich in einem Störfallbericht mit dem Betrieb des Jülicher Kugelhaufenreaktors AVR beschäftigte, hat jetzt schwarz auf weiß bestätigt, das- wie von den Anti Atom Initiativen bereits seit langem öffentlich dargestellt- der AVR zu keiner Zeit einer verlässlichen Kontrolle durch die Betreiber unterlag. Über 14 Jahre wurde die Temperaturen im Reaktorinneren nicht gemessen, dagegen wurden nach Angeben des ZVA, der in seinen Ausgaben vom 25.4. sogar von einem "Blindflug" spricht, über die gesamte Laufzeit des AVR und darüber hinaus bei offenbar unzureichender Aufsicht Vertuschungen  und sogar Manipulationen betrieben. Die Kommission bestätigt auch, dass - wie von STOP Westcastor immer wieder vorgetragen- Jülich bei dem Störfall von 1978 nur knapp einer Katastrophe entgangen ist!
 >> Homepage des.fz-juelich. zum Bericht der Expertengruppe
 
 
 

 >> ATOMMÜLLREPORT

 

Konteninhaber: Westcastor
IBAN:
DE39 3955 0110 1200 5204 90
SWIFT-BIC
SDUEDE33XXX
 

 

Termine:

Atommüllrechtssymposium >> 23.10.2015 in Hannover

 

Online- Unterschriftenaktion gegen die Atommülltransport- pläne in die USA:

 
 

f

 Westcastor bei  facebook
 
 

Führung im Hambacher Forst mit dem Walspädagogen M.Zobel

 

Video 21.12.14 in Ahaus

 
 
Anti- AKW- Links:
 www.antiatombonn.de
 www.strahlenzug.de (MG)
 www.sofa-ms.de
 www.urantransport.de
 Friedlich gegen Atomkraft
 Ökologische  Plattform
 kein-castor-nach-ahaus.
 AachenerAntiAtomBündnis
 www.bi-ahaus.de
 BI Umweltschutz Hamm
 www.oliver-krischer.eu
 Bi.Lüchow-Dannenberg.de
 www.reaktorpleite.de
 
 Video von 9.3.14 in in Brüssel
 

Video vom 8.3.14 in Jülich

 

 

 

 

 
 

 

 

ZURÜCK

Counter