R. Moorman,T. Clemens, O. Krischer, J.Sannig, S. Faust (v.l./ c: M.Bos.

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Bündnis 90 / GRÜNE NRW
Neue Studie: Atommüll kann in Jülich bleiben
Das Freiburger Öko Institut hat in einer Studie festgestellt, dass die 152 Jülicher Castoren mit dem AVR Atommüll  am Standort Jülich sicher gelagert werden können! Dem Forschungszentrum (FZJ) wird geraten, sein Know How zu nutzen, um eine Realisierung einer langfristigen Zwischenlagerung auf dem Gelände des FZJ zu nutzen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Bundestagsfraktion, Oliver Krischer (Düren), hält das Vorhaben von  Bundesregierung und FZJ, diesen Atommüll nach South Carolina abschieben zu wollen, für unsachgemäß.

 

STOP Westcastor
Tihange und Doel: Die endlose Geschichte der belgischen Atommeiler...
Der Betreiber der belgischen Atomkraftwerke Tihange  und Doel  Electrabel musste zugeben, dass die beiden Pannenreaktoren Tihange II (3149 Risse) und Doel 3 (13047 Risse!) mit mehreren tausend Rissen in den Druckbehältern weit mehr aufweisen, als bisher von den Verantwortlichen zugegeben. Diese Risse sollen nach Angaben der belgischen Atomaufsicht (FANC) bis zu 9 Zentimeter groß sein!
Zwar sind beide Reaktoren derzeit abgeschaltet, trotzdem geht von belgischen Atommeilern eine immense Gefahr für Menschen und Umwelt in Belgien, den Niederlanden und der Bundesrepublik aus. Interessant ist vor allem auch die Einschätzung der FANC, dass die Rissbildung auch durch die Strahlung beeinflusst worden sein könnte...!
Damit sollten grundsätzlich alle Atomanlagen weltweit auch diese Gefahr  berücksichtigen.
STOP Westcastor und Anti Atom Aachen können angesichts der neuen Erkenntnisse ihre Forderung nach sofortiger Abschaltung aller belgischen Atomkraftwerke nur bekräftigen!

SoFA Münster
 150 Menschen beim 20. Sonntagsspatziergang in Ahaus
20 Jahre nach dem ersten Sonntagsspaziergang am Ahauser Atommülllager haben
am 21. Dezember 2014 ca. 150 Menschen die Protest-Tradition fortgesetzt. Bei ziemlichcungemütlichem Wetter überbrachten Atomkraftgegnerinnen aus Duisburg und Jülichsolidarische Grüße. Gemeinsam forderten die DemonstrantInnen die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen und den Stopp aller Atomtransporte.
Es ist ganz klar: Es dürfen weder Castoren in die USA noch nach Ahausctransportiert werden, die Urananreicherungsanlage Gronau muss endlich die Produktion von Uranmüll stoppen. Mehr: www.sofa-ms.de

 
STOP Westcastor
 Redebeitrag von Marita Boslar (Jülich) am 21.Dezember 2014 in Ahaus
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,wir stehen hier in Ahaus am Atommülllager, weil wir gegen überflüssige und unnötige Castortransporte sind. Seit Jahren kämpfen und streiten wir gegen diese Transporte. Vor vier Jahren stand hier Siegfried Faust aus Jülich und hielt hier eine Rede. Sie legte den Grundstein für die spätere enge Zusammenarbeit mit den Münsterländern. Im Dezember 2010 wurde das Aktionsbündnis Westcastor gegründetDies hat dazu geführt, dass die damals topaktuellen Transportpläne für die Jülicher Castoren nach Ahaus verhindert werden konnten!
Jetzt stehe ich hier – komme auch aus Jülich.
Im Frühjahr hat sich ein neues Bündnis gegen Castortransporte gegründet. Und wieder kämpfen wir gemeinsam – gegen diese Transporte!Wir sagen, weder nach Savannah River Site zum Atomwaffen-Militärkomplex in die USA – noch nach Ahaus! Auch in den USA gibt es keine Technik für die sogenannte Wiederaufbereitung – noch ein sichereres Endlager...                                         WEITERLESEN

 

Anti Atom Euskirchen
 Unendlicher Hick-Hack um den Jülicher Atommüll
USA oder Ahaus? Wohin geht der Jülicher Atommüll
Der Hick-Hack um den Jülicher Atommüll (152 Castoren) geht weiter und nimmt immer groteskere Formen an:
Stand bis jetzt noch die „USA-Option“ im Vordergrund, wurde/wird vom Forschungszentrum Jülich (FZJ) favorisiert, haben die Verantwortlichen nun wieder die zweite Variante hervorgezaubert: Den Transport nach Ahaus.
Die dritte (allerdings vom FZJ ungeliebte) Variante, die auch
AntiAtom-Initiativen fordern, wäre die Errichtung eines neuen, erdbebensicheren Zwischenlagers.
Doch das Motto des FZJ scheint zu sein:
Hauptsache, der Atommüll aus Jülich ist weg!Gleichzeitig wird der 2.100 to schwere und völlig verstrahlte Reaktor in einem hochriskanten Kippmanöver in eine 200 m weiter gelegene Halle transportiert. Auch diese ist nicht erdbebensicher!
Es geht den Verantwortlichen in erster Linie darum, die Verträge für die ersten zwei Varianten unter Dach und Fach zu bringen...

 

STOP Westcastor
 `Rein in die Kartoffel - ´raus aus der Kartoffel...!
Das Jülicher Forschungszentrum (FZJ) "überrascht" - bezogen auf die 158 Westcastoren - die Öffentlichkeit immer wieder auf´s Neue! Wurde in den letzten Monaten ausschließlich die so genannte US Option als angeblich mehr oder weniger alternativlos favorisiert, so berichtet am 16.12.2014 der Zeitungsverlag Aachen, dass durch das Forschungszentrum die 2012 als ruhend gestellten Anträge zur Verlagerung des Jülicher Atommülls in das Zwischenlager Ahaus wieder aktiviert wurden!
Ginge es nicht um hochgradig gefährliche Hinterlassenschaft eines gescheiterten Atomabenteuers, wäre der "Eiertanz" des FZJ sicher Hohn und Spott ausgeliefert...  
Aktuell präsentieren die Verantwortlichen drei Varianten für den künftigen Verbleib des Jülicher Atommülls:
   1. Die US Option (Verbringung des Mülls nach Savannah River Site / South Carolina - USA)
   2. Transport in das Ahauser Zwischenlager
   3. Konzipierung und Errichtung eines neuen und allen derzeitigen Erkenntnissen einer sicheren Lagerung
      entsprechenden Zwischenlagers in Jülich
Da zu dem das FZJ es offensichtlich versäumte, die Krananlage im derzeitigen Zwischenlager genehmigungskonform instand zu halten, können auf absehbare Zeit die Westcastoren sowieso nicht bewegt werden...    

 

STOP Westcastor
  AVR- eine unendliche Geschichte...
Im Jahr 2008 wurde der Reaktorbehälter mit Porenleichtbeton verfüllt. Grund dafür waren die Tatsachen, dass sich im Inneren des Reaktors etliche zerborstene Brennelementkugeln verkeilt hatten, die sich nicht entfernen liessen, und dass sich hochradioaktiver Staub überall im Reaktor verteilt hatte. Von der Betonverfüllung erwartete man, dass so die Strahlung im Reaktorinneren deutlich reduziert würde und dass der Staub gebunden würde.

Bedenklich aus Sicht der Anti Atom Initiative STOP Westcastor ist der Umstand, dass die im Reaktorbehälter nach wie vor vorhandene Strahlung das Wasser des Leichtbetons nach und nach zersetzt

Berücksichtigt man die Planungen zur Zwischenlagerung des Reaktorbehälters, so sollen sich nach Angeben der Verantwortlichen im Zeitraum von 60 Jahren etwa 180 m³ brennbaren Gases durch diesen Zersetzungsprozess ansammeln. Dazu kommen weiteren knapp 400 m³ brennbaren Gases, die im Laufe der Zeit u.a. durch Reaktion von Metallen mit dem Betonwasser entstehen.Was aber offensichtlich bei den Planungen für eine Zwischenlagerung des Reaktors keine Berücksichtigung fand, war der Umstand, dass der so entstehende Wasserstoff leicht beweglich ist, in den Graphit eindringt und dann - wieder durch Strahlung verursacht - mit dem Graphit zu Methan reagiert    WEITERLESEN   (Foto/c: M. Bos.)


 

Anti Atom Plenum Köln

 Zum geplanten Kippmanöver beim Jülicher Versuchsatomkraftwerk AVR

Die aktuelle Diskussion um die USA-Verschiebung der Jülicher Castoren drängt einen anderen nuklearen Problembereich zu sehr in den Hintergrund: 
Der mit 2100 Tonnen extrem schwere und hochgradig u.a. mit Strontium-90, Cäsium-137 und Kohlenstoff-14 radioaktiv belastete AVR-Atomreaktorbehälter neben dem Forschungszentrum Jülich soll ab Ende September/ Anfang Oktober in einem riskanten und weltweit einzigartigen Verladeverfahren gekippt und 300 m weiter in eine unsichere  Billig-Lagerhalle transportiert werden und dort 60 Jahre oder länger bleiben. Nach einem jahrelang vertuschten schweren Störfall im Jahr 1978 ist nämlich nicht nur der Reaktordruckbehälter (RDB) bis heute stark verstrahlt, sondern auch der Boden darunter...  WEITERLESEN   (Foto/c: M. Bos.)

 

Aktionsbündnis STOP Westcastor
 "Hier liegt der Schnee von Morgen" / Podium  zum Jülicher Atommülldebakel
 
Der evangelische Kirchenkreis Jülich und STOP Westcastor luden am 23.9. zu eine Podiumsveranstaltung ein, die sich mit der Problematik des Jülicher Atommülls auseinandersetzte.
Auf dem Podium, das vom Westcastorsprecher Siegfried Faust moderiert wurde, referierten der US- amerikanische Umweltaktivist Tom Clemens, der Superintendent der evangelischen Kirche Jens Sannig, Dr. Rainer Moormann sowie der Stellvertreter der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, Oliver Krischer zur Thematik.
Den Schwerpunkt der Veranstaltung bildete ein sehr informativer Vortrag von Tom Clement zu Savannah River Site, dem geplanten Ort in South Carolina / USA, an den der Jülicher Atommüll verbracht werden soll.
Während der anschließenden Diskussionsrunde wurden nicht nur Fragen der Zuhörerinnen beantwortet, sondern die ganze Problematik auch ausführlich diskutiert. Als Fazit wurde erneut festgestellt, dass die Verschiebung des Jülicher Atommülls in die USA keine Option sein darf. Statt dessen wurde das Forschungszentrum wiederum aufgefordert,  endlich damit zu beginnen, den Weg für die Errichtung eines allen modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechendes Zwischenlager vor Ort frei zu machen!

 

attac Inde / Rur
  21.9.: Sonntagsspaziergang zum Jülicher Forschungszentrum (FZJ)
Am Sonntag, dem 21. September 2014 organisierte attac einen Spaziergang zum FZJ, an dem etwa 50 Leute teilnahmen. Hintergrund war der Protest gegen die Planungen von Bundes- und NRW Landesregierung sowie dem FZJ, die derzeit in Jülich gelagerten ca. 300 000 Brennelemente in die USA zu verschieben.
Als Gast dieses Spazierganges wurde der US- amerikanischen Umweltaktivist und Leiter der Initiative "SRS watch" Tom Clement begrüßt. Tom Clement berichtete ausführlich über die Nukleareinrichtung Savannah River Site (SRS) in South Carolina und auch darüber, dass die Menschen dort den deutschen Atommüll nicht haben wollen.
Dr. Rainer Moormann informierte die Teilnehmerinnen über Hintergründe und Fakten, die mit dem Abenteuer AVR- Reaktor im Zusammenhang stehen. Das Kölner Anti Atom Plenum wies in dem Zusammenhang auf die Gefahren hin, die von der noch 2014 geplanten Kippung des AVR Reaktorbehälters und dessen Verbringung in ein dafür errichtetes Zwischenlager auf dem Gelände des FZJ hin. Musikalisch wurde die gelungene Veranstaltung durch Beiträge von Gerd Schinkel und Martina Haase untermalt.
Am Ende waren sich alle Teilnehmerinnen darin einig, dass die Exportpläne des Jülicher Atommüll nach Übersee gestoppt werden müssen! (Foto: c/K.Heber)

 

srs-watch- South Carolina (USA)
 SRS watch zur Absichtserklärung zum Atommüllexport in die USA
Die AktivistInnen von SRS watch in den USA übermittelten uns den Text der zwischen den US- und den deutschen  Ministerien vereinbarten englischsprachige Absichtserklärung zum Atommüllexport in die USA. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Folgendes angestrebt wird:
- bis Anfang 2015 eine endgültige Vereinbarung abzuschließen
- den Atommüll in der Anlage H-Canyon wiederaufzuarbeiten. Dabei soll der Graphit abgetrennt und der Brennstoff aufgearbeitet werden. Dabei sollen neuartige Technologien entwickelt werden (Bearbeitung in einer Flüssigsalzschmelze).
- Die Technologieentwickung, Durchführung der Aufarbeitung sowie Konditionierung und Endlagerung sollen von Deutschland bezahlt werden.

Wiederaufarbeitung ist in Deutschland für AKW-Abfälle wegen der großen Umweltgefahren seit 2005 verboten. Deshalb versuchen die Akteure seit 2012, das Versuchs-AKW AVR in einen Forschungsreaktor umzudeklarieren, obwohl es damit nichts zu tun hat. Die geplante Entwicklung einer Wiederaufarbeitung für die Kugeln stellt außerdem keineswegs nur einen Beitrag  zur Entsorgung dar, sondern einen vielseitig verwendbare Weiterentwicklung von hochproblematischer Atomtechnik.  Hier die o.g. Absichtserklärung in englisch


 

 Experten bestätigen: Der AVR in Jülich war nie unter Kontrolle!
Eine vierköpfige Expertengruppe, die sich in einem Störfallbericht mit dem Betrieb des Jülicher Kugelhaufenreaktors AVR beschäftigte, hat jetzt schwarz auf weiß bestätigt, das- wie von den Anti Atom Initiativen bereits seit langem öffentlich dargestellt- der AVR zu keiner Zeit einer verlässlichen Kontrolle durch die Betreiber unterlag. Über 14 Jahre wurde die Temperaturen im Reaktorinneren nicht gemessen, dagegen wurden nach Angeben des ZVA, der in seinen Ausgaben vom 25.4. sogar von einem "Blindflug" spricht, über die gesamte Laufzeit des AVR und darüber hinaus bei offenbar unzureichender Aufsicht Vertuschungen  und sogar Manipulationen betrieben. Die Kommission bestätigt auch, dass - wie von STOP Westcastor immer wieder vorgetragen- Jülich bei dem Störfall von 1978 nur knapp einer Katastrophe entgangen ist!
Der Bericht der Expertengruppe hat aber auch nochmals die Frage aufgeworfen, in wie weit der Betrieb des AVR, vor allem durch den 78èr Störfall, mit gesundheitliche Gefährdungen für die Bevölkerung in und um Jülich einher gegangen sein könnte. Die Jülicher GRÜNEN haben in einer ersten Reaktion angekündigt, sich erneut mit den Themen gesundheitliche Folgen und Kinderkrebsstudie auseinanderzusetzen.
Homepage des.fz-juelich. zum Bericht der Expertengruppe
 
 
 
      Kontakt STOP Westcastor:
 

 

 

 Konteninhaber: Westcastor
IBAN:
DE39 3955 0110 1200 5204 90
SWIFT-BIC
SDUEDE33XXX
 

Online- Unterschriftenaktion gegen die Atommülltransport- pläne in die USA:

 
 

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 Westcastor bei  facebook

 

Video Ahaus (Anti Atom) 21.12.14

 
 
 

 Video von 9.3.14 in in Brüssel

 

 

Video vom 8.3.14 in Jülich
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

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